Du benutzt OpenSUSE und findest {K}ubuntu zu "verfummelt"? YMMD.
Aber ich versuch' Dir ein paar sinnvolle Tipps zu geben:
. Dein konkretes OpenSUSE Problem kann ich auch nicht lösen. Mit suchen + googeln würde sich das schnell finden. Wenn Du unbedingt willst, dann geh' den Weg.
. Die ganzen Distributionen muss man nüchtern sehen. Es gibt nicht
die Killer-Distribution, die die allerbeste ist. Alle sind für einen bestimmten Zweck geschaffen worden und jede hat Vor- und Nachteile.
. Wenn Du ein wirklich unverfummeltes Linux willst, dann musst sowas wie
Slackware nehmen. Hier gibt's gerade für das M1330 eine hervorragende Anleitung:
http://intr.overt.org/blog/?page_id=56
Diese Anleitung empfiehlt sich für jeden M1330 Linux User zu lesen. Denn hier wird jedes Gerät (Memory Card Reader, Mediabuttons usw.) sehr detailliert erklärt. Das hilft wenn man für seine eigenen Distribution nach Lösungen sucht.
. Zu
Debian:
Ich mag Debian auch und setze es auch ein. Allerdings
nicht auf dem M1330. Warum? Zunächst ist Debian 4.0 Etch zu alt. Es unterstützt nicht alle Geräte gut genug vom M1300. Jetzt springt natürlich sofort ein Debian Fan auf und schreit: "lenny, sid, experimental und backports!". Hinter jedem dieser vier Worte verbirgt sich eine Lösung wie man mit dem Problem bei Debian, dass es nicht optimal mit neuer Hardware arbeitet, umgeht. Das ist dann das zweite Problem: Wie entscheidest Du Dich bei diesen vier Möglichkeiten (es gäbe auch noch mehr Möglichkeiten)? Jede hat wieder Vor- und Nachteile. Die Hauptnachteil sind eigentlich, dass alle diese Varianten dann
viel zu wenig getestet sind. Du fühlst Dich ständig wie der erste, der ein Problem lösen muss.
Erst vor kurzem musste ich initrd-tools austauschen, weil sie auf Debian nicht mehr mit dem neuesten Vanilla Kernel 2.6.24 kompatibel war. Das sei nur exemplarisch genannt. Jeder der Debian länger benutzt hat schon mehrfache Odyseen mit gemischten Paketen oder Bekanntschaft mit "dpkg --force-depends -i" gemacht.
Debian: ja, gerne. Aber nur auf Servern oder nicht brandaktueller Hardware!
Man kann diese Schuld noch nichtmal Debian in die Schuhe schieben: Sie unterstützen zu viele Plattformen neben i386 + x64. Da dauert's einfach länger. Defacto sind die meisten Debian i386 User nach {k}ubuntu gewandert. Sie kannten das Paketmanagement APT schon und kamen gut zurecht. Das führt nun dazu, dass für aktuelle Hardware Debian weniger gut getestet ist als {k}ubuntu, denn bei letzterem sind die User jetzt.
. Also:
Nimm {k}ubuntu!
Kannst sogar die Installationspakete von Dell nehmen:
http://linux.dell.com/wiki/index.php/Ubuntu_7.10
Und solltest Du doch mal ein Problem haben: Die Community von {k}ubuntu ist sehr groß und es finden sich immer Lösungen. Das siehst ja an Deinem ACPI Problem.